Geistliches Wort - Diakonie

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Geistliches Wort

Berichte
Jesus Christus spricht:

Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. (Joh 16,22)

Lieber Leser,
wenn der Ostermorgen da ist, wer denkt dann noch an Karfreitag?
Wenn die Sonne strahlt, wer hängt dann noch den trüben Gedanken des letzten Regentages nach?
Es ist unsere Erfahrung, daß nach der dunklen Nacht am Morgen unsere Welt wieder hell wird.
Diese Erfahrung, die das Leben jedes Menschen durchzieht, hilft, daß wir nicht aufgeben, wenn es durchs finstere Tal geht.
Es ist eine Erfahrung im Rückblick. Wir machen sie erst, wenn wir durch sind, durch die Traurigkeit.
Diese Erfahrung macht die Traurigkeit nicht weniger schmerzvoll. Das dunkle Tal wird dadurch nicht heller.
Aber sie hilft, die Traurigkeit zu ertragen.
Geduld ist gefragt im Reich Gottes. Geduld, die ihre Kraft schöpft aus dem Glauben an Jesus, der den Karfreitag durchlitten, und am dritten Tag das Licht des Ostersonntags erlebt hat. Gott mutet uns Traurigkeiten zu. Aber nicht aus unbeteiligter Distanz. Gott ist denen nahe, die traurig sind und Leid erfahren, Er hat selbst das Leid des Todes am Kreuz durchlebt. Er kennt den Weg von Karfreitag zum Ostermorgen.

Ihr / Euer Pfarrer Giese


 
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